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Blumentopf, erstmals mit Band Wie kaum eine andere deutsche Rap - Crew haben sich Blumentopf seit Erscheinen
ihres ersten releases „Abhängen“ (1996, EP) mit jeder
weiteren Veröffentlichung konsequent weiterentwickelt. Für ihr
letztes Album „Eins A“ (Chartentry von 0 auf Platz 16) erhalten
die fünf Münchner ihre erste Nominierung für den VIVA Medienpreis „Comet“.
Die Leser des HipHop Magazins Juice küren sie 2001 zur besten Live
- Band und wählen sie zur besten Rap - Crew! 2002 sichern sie sich
diesen Titel erneut. Aber Roger, Schu, Heinemann, Holunder und DJ Sepalot
haben kaum Zeit, den Erfolg des dritten Albums zu begießen – sie
gehen direkt auf eine ihrer erfolgreichsten Tourneen durch Deutschland, Österreich
und Schweiz . Wer noch nie auf einem Topf - Konzert war, hat definitiv
etwas verpasst! Die Eins A Tour, sowie die Nachholtour waren komplett ausverkauft!
Auf unzähligen Festivals (u.a. Rock am Ring, Rock im Park, MTV HipHop
Open, Splash, Summer Jam etc.) feilen sie weiter an ihren Skills, sammeln
neue Ideen und tauchen Anfang diesen Jahres wieder in ihr Studio ab. Sechs
Monate später, im Sommer 2003, kommen sie wieder ans Tageslicht. Sie
haben komponiert und getextet und nach dem klassischen Blood – Sweat – and – Tears
- Rezept ihre neue LP geschmiedet, solange die Ideen noch heiß waren.
In zwei Jahren wird man auch auf dieser LP, wie bei jedem Topf-Album, noch
die ein oder andere völlig neue Zeile für sich entdecken. Auch
diesmal ermuntern die Lyrics wieder zum Schmunzeln, Lachen, Staunen oder
Kopfnicken und Nachdenken. Viele der Texte berühren und bescheren
oftmals eine angenehme Gänsehaut. Insgesamt sind die Songs nachdenklicher,erwachsener
und teilweise fast schon melancholisch geworden, ohne jedoch ihren unbeschwerten
Wortwitz und Charme zu verlieren. Die Platte umfasst unzählig verschiedene
Stile. Auf keinem der vorigen Alben wird die Bandbreite und facettenreiche
Vielfalt der fünf Münchner so deutlich , wie auf GERN GESCHEHEN.
Auch die Beats und Cuts, die gesamte Instrumentalisierung und die Arrangements
sind ausgereift und überzeugen als stets passende Basis für die
Texte - mal opulent und verspielt, mal super-reduziert. Auch HipHop-unübliche
Songstrukturen ziehen einen in ihren Bann. Die Töpfe beherrschen ihr
Handwerkszeug , wie der japanische Fünf – Sterne - Koch sein
Tranchiermesser. Deshalb ist dieses Album keine kalte Platte, sondern ein
acht Gänge Gourmet - Menü, ein klassisches und modernes HipHop
- Album, das mehr will, als sich selbst zu genügen. |
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Freitag 26. Mai 2006 Abends |
Internet: www.blumentopf.com Reinhören und bestellen: www.cede.ch |
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